RIT® Reflexintegration setzt bei frühkindlichen Reflexen an, die nicht vollständig integriert sind – und unterstützt das Nervensystem dabei, mehr Ordnung, Stabilität und innere Ruhe zu entwickeln.
Frühkindliche Reflexe reagieren automatisch auf Reize wie Berührung, Schwerkraft oder Bewegung. Durch ständige Wiederholung bilden sich stabile Nervenverbindungen, die später bewusste Bewegungen ermöglichen.
Werden Reflexe nicht vollständig integriert, bleiben Restspannungen im Nervensystem bestehen – das kann Lernen, Verhalten und Konzentration beeinflussen.
Einige Reflexe unterstützen sogar den Geburtsprozess. Bei Kaiserschnitt oder sehr schneller Geburt können einzelne Bewegungsmuster unvollständig bleiben.
Das bedeutet nicht automatisch eine Störung – aber es kann dazu führen, dass Reflexe später noch aktiv sind.
Sobald ein Baby geboren ist, trifft es zum ersten Mal auf:
Diese Reize aktivieren Reflexe, aus denen wichtige Bewegungen entstehen: Kopf heben, robben, krabbeln, greifen, drehen.
Im Laufe der ersten drei Jahre sollten die Reflexe vollständig integriert sein – durch natürliche Entwicklungsschritte.
Typische Anzeichen können sein:
RIT® sorgt dafür, dass Restaktivitäten beruhigt werden – das Nervensystem findet zu Stabilität, Ordnung und innerer Ruhe.
Termin anfragenIn der RIT® Reflexintegration arbeite ich mit sanften Berührungsreizen und strukturierten Bewegungsübungen, die die Restaktivität einzelner Reflexe beruhigen und das Nervensystem regulieren.
Handhaltung 1
Diese Handhaltung unterstützt die Regulation des Gleichgewichts und hilft Kindern,
ruhiger im Körper zu werden. Sie wirkt besonders stabilisierend bei innerer Anspannung.
Handhaltung 2
Diese Übung spricht die Bewegungskoordination an, stärkt die bilaterale Integration
und erleichtert Lernprozesse wie Schreiben oder Lesen.
Jede Übung wird im Termin individuell angepasst – so findet dein Kind (oder du selbst) leichter in innere Stabilität und entspannte Aufmerksamkeit.
Termin anfragen